Der Seppel und die zänkischen Hölzer


 

Der Seppel war ein Alter,
mit weißem Haar und Kerzenhalter,
im Herzen jung, der Docht ganz dicht,
so glänzte hell sein Kerzenlicht.


Sein kleines Herz schlug laut und wild,
für Mariandels Kerzenbild.
Denn diese schöne zarte Maid,
sah so bezaubernd aus in ihrem Kleid.


Doch da waren die Hölzer, zänkisch und gemein,
sie säten nur Streit und Ärger,
wollten in allem die Gemeinsten sein.
Die Streichhölzer und das ist wahr,
machen nicht nur Feuer, sie bedeuten auch „Gefahr“.

RD

Eines der Hölzer, ganz gemein,
wollte gern Mariandels Liebster sein.
Doch die schöne blonde Holde,
fragte den Seppel was sie da wohl machen sollte.


Der Seppel sagte flink und keck,
lass deine Finger von den Hölzern weg.
Möchtest du einen lieben, braven Mann,
dann schau doch mich, den guten alten Seppel an.


Mariandel merkte bald,
der Seppel ist noch nicht so alt.
Kann tanzen, singen, fröhlich lachen
und lauter lustige Dinge machen.
Er ist der Mann der mir gefällt,
dem folge ich rund um die Welt.
Von den Hölzern, diese dummen Dinger,
lass ich in Zukunft meine Finger.

 Die Geschichte will dir sagen,
du kannst auch deine Eltern fragen,
allen ist es wohlbekannt,
Hölzer und Kerzen gehören nicht in Kinderhand.
Möchtest du ein Licht entfachen,
lass dies einen Erwachsenen machen.
Willst du Freude am Schein der Kerzen haben,
solltest du Mutter oder Vater fragen!


 Ende

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